Unser Boot

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So sieht sie aus unsere Yacht Linssen Grand Sturdy 29.9 AC, ein 8 Tonnen Stahlschiff, mit einem gemütlichen 55PS Diesel und einigem Komfort.

Basisdaten
Maximale Belegung: 4
Motor: 1 x 4 Zyl. Volvo-Penta Diesel Typ D2-55 mit 1 x 41 kW (55 PS)
Länge über Alles: 9,35 m
Breite über Alles: 3,35 m
Tiefgang: 1,00 m
Tankinhalt Diesel: 240 l
Durchschnittlicher Verbrauch: 2 – 3 l/Motorstunde
Tankinhalt Wasser: 240 l
Tankinhalt Abwasser: 220 l


Bugkabine mit freistehendem Doppelbett, großes Staufach im Bettkasten, Kleiderschrank links und rechts Toilettenraum mit elektrischem WC,
Dusche gegenüber Kleiderschrank im Durchgang zum Salon
ledergepolsterte L-Sitzgruppe (mit Doppelbettfunktion) im Salon, kleine Pantry gegenüber
Achterkabine mit Doppelbett, Stauraum im Bettkasten, kleines Staufach am Kopfende, Kleiderschrank, zweiter Waschraum mit elektrischem WC mit Waschbecken

Ab auf’s Wasser

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Wir gehen auf große Fahrt…

…naja so groß nun auch nicht

…nur ins Brandenburgische

Wenn man das erste mal so eine 10m Yacht steuern soll, dann erfordert das etwas Respekt vor der Materie.

Finale – Fazit

Die Atlantikküste ist schon einzigartig. Der Nordwesten hat uns am besten gefallen, aber auch die Halbinseln südlich von Killarney sind sehenswert. Mit dem Wild Atlantic Way vermarktet Irland einen einzigartigen Natur-Tourismusmagneten. Wo gibt es vergleichbares, über 1000de Kilometer am Stück? Aber wer hat der hat und hier machen die Iren alles richtig.

Irland ist ein grüner Dschungel, konnten wir feststellen, trotz der in diesem Jahr auch hier sehr starken Trockenperiode. Die grünen „Mauern“ am Straßenrand oder Tunnel aus Bäumen faszinieren und irritieren manchmal zugleich.

Wer Historie sucht, ist in Irland falsch. Märchenschlösser haben wir nicht gefunden.

Verkehr? Als Berliner überschaubar (außer Dublin). Herausfordernd trotzdem. Häufig fehlt die Übersicht in den schmalen, kurvigen Straßen. An der richtigen Stelle vorsichtig, ansonsten aber zügig und beherzt fahren. Die Iren nutzen die Limits auch auf schlechten Straßen. Und es wird gerne geblitzt, allerdings auch nur auf den großen Bundesstraßen (macht woanders keinen Sinn). Versucht man auf den Nebenstraßen die Limits auszunutzen, dann muss man früher mal japanischer Kamikazeflieger gewesen sein 🤪

Wetter? Regen ist immer drin. Wolken auch. 20 Grad waren im August eher nicht drin. (außer in der Sonne, wenn da). Viel Wind an der Küste ist auch immer eine Option. WIR hatten tolles Wetter (nach unsere Definition 😀) Was für eine Entspannung nach 4 Monaten Hochsommer in Berlin.

Was würden wir anders machen?

Vermutlich mehr Bed und Breakfast (B&B) einbauen. Vielleicht auf den Nordwesten oder den Süden konzentrieren und dadurch dort mehr Zeit verbringen. Knapp 2300 km in 9 Tagen sind sicher nicht jedermanns Sache.

Auf alle Fälle sehr intensive Tage mit vielen Eindrücken, die wir nicht missen wollen.

Wer schonmal in Irland war muss unbedingt Schottland probieren.

Tag 9 und 10: Dublin

Nach 2334km mussten wir den Volvo S90 wieder abgeben. Es ging so schnell, dass wir nicht mal richtig Tschüssi sagen konnten. Diese bequeme Reiselimousine hat uns wieder gut nach Dublin gebracht und das kann man fast wörtlich nehmen, denn die letzten 200 km hat er das Lenken auch noch übernommen, autonomes Fahren lässt grüßen. In Dublin braucht man kein 🚗, bzw. sollte man auf ein Auto verzichten.

Dublin ist keine Millionenstadt, vermutlich aber ergänzt um eine Million Touristen. In der City steppt der Bär. Wahnsinn und grenzwertig für uns.

Dublin atmet nicht die Historie wie Städte aus dem benachbarten Königreich, z.B. Edinburgh.

Vielleicht ist das auch der Spiegel der Geschichte, das Hin und Her der Religionen, ein Land häufig dominiert durch die (katholischen) schottischen und (später protestantischen) normannischen, englischen Einwanderer, Eroberer und Herrscher und daher irgendwie zu wenig irische Identität, die sich in den Städten niederschlug.

Was man sieht, ist ein nicht immer gelungener Schmelztiegel aus Arbeiterstadt, englischen (viktorianischen, georgianischen) Stilen (Georgianisches Dublin), ergänzt um die Architekturen der Moderne.

Dublin ist auch im Zentrum an vielen Stellen noch eine echte Baustelle.

Beeindruckt hat uns unter anderem das Trinity College (seit 1592) , es ist eine Freude zu sehen, wie hier die vielen jungen Studenten „neue Geschichte schreiben“.

Kurzer Satz noch zu unserem Hotel am Rande von Dublin. In den Fluren kann man locker einen 100m Lauf absolvieren. Und die Duschen sehen aus wie Telefone aus dem ganz frühen 20.Jahrhundert. Zimmer hat so einen alten englischen Landhausstil. Kann man mal haben für 2 Nächte. 😀