260 Seemeilen zurück gelegt
16.5.26 bis 02.06.26
17 Reisetage (ohne An-/Abreise)
13 Segeltage
10 Häfen
19 Motorstunden
60l Diesel ( was nicht stimmen kann….😡)
Verluste:
Keine

Reisen und Me(e)hr
260 Seemeilen zurück gelegt
16.5.26 bis 02.06.26
17 Reisetage (ohne An-/Abreise)
13 Segeltage
10 Häfen
19 Motorstunden
60l Diesel ( was nicht stimmen kann….😡)
Verluste:
Keine

Der letzte Segeltag, aber nicht der letzte Urlaubstag.
Die nächsten drei Tage versprechen Regen und das ein oder andere Gewitter.
Wir hatten 2,5 herrliche Segelwochen und geben die Punto morgen wieder ab, wie immer mit weinendem Auge.
Einen Gute Nacht Gruß noch aus Burgtiefe hier.

Grossenbrode:


Mal wieder Burgtiefe. Man kommt an Burgtiefe nicht vorbei, wenn man hier in der Nähe gechartert hat.
Wetter und Wind lässt uns etwas im Stich in dieser letzten Woche. Heute noch sehr schön, ab Mittwoch dann Regen. Daher gehts morgen zurück nach Grossenbrode und wir beenden die Segelsaison. Die 2,5 Wochen dänische Südsee waren toll. 😊 So ein Vagabunden-Schiffsleben hat was, wenn man fit ist.
Fit ist dabei das Thema:
Heute gab’s viel Hafenkino. In den letzten Tagen konnten wir beobachten, dass viele erst jetzt ihre Boote zu Wasser lassen. Ein großer Aufwand bis so ein Schiff wieder flott ist, wenn es aus dem Winterlager kommt. Noch faszinierender die Altersklasse ( nicht der Boote, sondern der Besitzer). Heute wechselte ein Boot von einem 83 jährigen Paar auf einen 85 jährigen Eigner, und in Orth haben wir zwei Rentnerpaare getroffen, die ihre Yachten flott gemacht haben, die kaum jünger waren. Einem half ich das Vorsegel einfädeln. Erschreckend zum Teil der Zustand ( nicht der Yachten). Die Leute konnten kaum krauchen, aber lieben offensichtlich die Schiffe und das Meer und das lässt sie nicht los. Beeindruckend und Hut ab.
Hilfe beim Einfädeln in Orth:

noch in Orth, die Yacht, die nicht durch die Dalben passen kann ( doch kann sie, alles eine Frage der Perspektive)

Hafenkino:

Ein kleiner Ausflug in die eiszeitliche Geschichte. Wusstet ihr::
Vor 7000 Jahren waren Fehmarn und Lolland nur durch einen schmalen Binnensee getrennt; Langeland konnte trockenen Fußes erreicht werden. Die Eiszeit hatte so viel Wasser gebunden, dass der Meeresspiegel an der 25-Meter-Tiefenlinie 60 Meter unter dem heutigen Niveau lag. 3000 Jahre vor Christus war die Uferlinie in der westlichen Ostsee bereits identisch mit der heutigen Neun-Meter-Tiefenlinie.
Die Region zwischen Fehmarn und Langeland war eine trockene, waldreiche Tieflandschaft. Langeland war zu Fuß erreichbar, und zwischen Fehmarn und Lolland lag lediglich ein Binnensee.
Wir segelten also durch die frühere waldreiche Tieflandebene.

Das Ostseebecken war ein Süßwassersee. Da gibt’s kein Rügen oder Darss oder Fehmarn.
Bornholm und Gotland sind erkennbar. Die heutige Küstenlinie hat sich erst herausgebildet mit den Anstieg des Meeresspiegels durch schmelzende Eismassen..
Zoomt mal in das Bild rein….die graue heutige Küstenlinie ist erkennbar ( leider im Bild schlecht kontrastiert).

Die roten Kringel sind Rügen, Fehmarn, Lolland und Fünen (heute)
