Heute Ruhetag, Fähre und Fahrrad.
Eine völlig andere Politik in Dänemark verhindert einen Ausverkauf der kleinen Inseln. Wer hier ein Haus erwirbt muss dort auch ganzjährig wohnen und leben. Dies ist aber natürlich nur möglich wenn auch Arbeitsplätze zur Verfügung stehen. Da dies auf allen kleinen Inseln von Dänemark nicht realisierbar ist gilt immer das Prinzip: Auf der Insel leben, auf dem Festland arbeiten.
Daher ist die regelmäßige Anbindung per Fähre die Grundlage für eine lebendige Insel. So sind z.B. bestimmte Fährzeiten ( morgens oder abends ) per Auto für die Inselbewohner reserviert, Fußgänger und Radfahrer betrifft das natürlich nicht. Und auch der Preis muss sich so natürlich dem Bedarf anpassen und das geht nur per staatlicher Unterstützung.
200 Menschen leben auf Styrno, offensichtlich auch viel junge Familien. Als wir 14:40 auf die Fähre rauf sind, waren da viele Kinder mit ihren Schulranzen.
Auch schön einfach: man bezahlt auf der Hinfahrt sein Ticket. Da man ja auch wieder runter muss/will von der Insel, gilt das Ticket immer gleich für die Rückfahrt. Mitgedacht!
Fahrräder stehen am Hafen. Einfach Geld in die Box einwerfen und los. Vertrauenssache.


‘
)
